Stimmen zum Deutzer Hafen

Zitate von Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Stadtplanung

»Uns ist vor allem wichtig, dass der Deutzer Hafen ein durchmischter Standort für alle Bevölkerungsschichten wird.«

Franz-Josef Höing, Stadtentwicklungsdezernent der Stadt Köln, bei der Vorstellung der Machbarkeitstudie zum Deutzer Hafen, 4. Dezember 2014

»Mit der Entwicklung des Deutzer Hafens sehe ich in fachlicher Hinsicht eine Fortsetzung unseres Engagements im Büro•Campus•Deutz. Dort haben wir vor 10 Jahren als Protagonisten begonnen den industriell geprägten Bauhof der STRABAG zu einem dienstleistungsorientierten Bürostandort zu verändern. Mit dem Torhaus, das zum Jahreswechsel 2014/2015 fertig gestellt wurde, haben wir für diese Entwicklung den vorläufigen Schlussstein gesetzt. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir nunmehr auf der anderen Seite der Siegburger Straße rund um das Becken des Deutzer Hafens fortsetzen und hoffen auf einen positiven Entwicklungsbeschluss des Rates der Stadt Köln in 2015.«

Rainer Maria Schäfer, Bereichsleiter Köln der STRABAG Real Estate GmbH , November 2014

»Er ist ein Glücksfall für Köln, Privileg und enorm große Chance, ein Filetstück, das den Blick auf den Dom freigibt, (…) eines der interessantesten Stadtentwicklungsprojekte der nächsten Jahre«

Franz-Josef Höing, Stadtentwicklungsdezernent der Stadt Köln, 10. Oktober 2014. Lesen Sie weiter in der Kölnischen Rundschau >

Glauben Sie, dass es Ihnen gelingen wird, den Ausbau des Deutzer Hafens anzuschieben?

»Ja. Wir sind in den letzten Abklärungen von Fragen des Retentionsraums und des Hochwasserschutzes und haben bald Gespräche mit Bezirksregierung und Umweltministerium.«

Werden Sie in den zwölf Monaten Ihrer Amtszeit noch den offiziellen Startschuss geben können, nach dem Motto: Jetzt schaffen wir Planungsrecht?

»Sicher, wir haben alle Gutachten, alles soweit vorbereitet. Der Bauminister hat gesagt, dass alles okay ist. Nun brauchen wir noch das Plazet vom Landesumweltminister.«

Jürgen RotersOberbürgermeister der Stadt Köln, am 8. August 2014 im Interview mit der Kölnischen Rundschau >

»Die Umnutzung des Hafens ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Stadt.«

Michael Frenzl, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD, September 2013

»Es ist gut, dass nun Bewegung in die Planung kommt. Ich bin dankbar dafür, dass die Häfen und Güterverkehr Köln AG ihren Widerstand gegen die Umwandlung aufgegeben hat.«

Karl Jürgen Klipperstellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, September 2013

»Der Deutzer Hafen wird kein Spiegelbild des Rheinauhafens, sondern ein lebendiges Stadtquartier. (…) Die Verwaltung ist nun gefordert, die Frage des Hochwasserschutzes zu lösen.«

Jörg FrankFraktionsvorsitzender der Grünen, September 2013

»Hafenareale bieten sich als Quartiere zum Wohnen und Arbeiten geradezu an. Es ist für Köln ein Glücksfall, dass die Stadt auf diese beiden innerstädtischen großen Hafenflächen im Rechtsrheinischen zurückgreifen kann.«

Albrecht Speer, Entwerfer des Masterplan Köln, über den Deutzer und Mülheimer Hafen am 11. November 2013 im Interview in der Kölnischen Rundschau >

»Seit langem sind alle Argumente ausgetauscht und bei einem innerstädtischen Areal wie dem Deutzer Hafen sind viele Nutzungsmodelle denkbar – aber nun müssen Entscheidungen her, es gibt für die regionale Wirtschaft sonst keine Planungssicherheit.«

Dr. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer für Standortpolitik, Verkehr, Unternehmensförderung der IHK Köln am 24. Juli 2013. Lesen Sie mehr auf IKH-koeln.de >

»Es gibt in der Stadtentwicklung der Stadt Köln rechtsrheinisch riesiges Potenzial, vom Mülheimer Hafen über Kalk, Deutz bis hin zum Deutzer Hafen. Das ist der regionalmaßstäblich größte zusammenhängende Entwicklungsraum und auch die größte innerstädtische Flächenreserve, die wir in NRW in einer Großstadt haben.«

Dr. Reimar Molitor, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e. V. in der Zeitschrift »polis. Magazin für Urban Development«, 03/2014 >