Immo-Frauen am Deutzer Hafen

Rundgang der Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V. um den Deutzer Hafen inklusive Büro•Campus•Deutz. In der Mitte: Christine Hager, Vorstandsvorsitzende der Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V.
Rundgang der Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V. um den Deutzer Hafen inklusive Büro•Campus•Deutz. In der Mitte: Christine Hager, Vorstandsvorsitzende der Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V.

Am Freitag, 7. November, machte sich der Workshop »Büro•Campus•Deutz inklusive Deutzer Hafen«, der im Rahmen des Bundeskongresses VISIONALE stattfand, trotz Regens auf Erkundungstour. Rainer Maria Schäfer und Nadja Naumann, beide STRABAG Real Estate GmbH Bereich Köln, führten die Damen der Immobilienwirtschaft e. V. durch das rechtsrheinische Köln. 

Gestartet wurde in der Alfred-Schütte Allee 10, dem Direktionsgebäude der STRABAG AG. Weiter ging es in Richtung Drehbrücke. An markanten Stellen waren Infotafeln aufgestellt, die mit QR-Code versehen, auf die Website www.deutzerhafen.com verwiesen. Der Rundlauf betrug drei Kilometer. Zum Abschluss brachten die Teilnehmerinnen ihre Eindrücke im Konferenzsaal der STRABAG AG bei einer reich gedeckten Kaffeetafel zu Protokoll. 

Die Ergebnisse sind hier stichpunktartig zusammengestellt:

 

1. Infopoint STRABAG AG, Alfred-Schütte-Allee

Die STRABAG zeigt sich als Traditionsunternehmen im Deutzer Süden. Die drei Liegenschaften am Deutzer Hafen und im näheren Umfeld, lassen vermuten, dass sich das Unternehmen im Deutzer Hafen baulich engagieren wird. Informationen zu den Liegenschaften >

 

2. Infopoints Hochwasserschutz

Der Mainzer Zollhafen wurde als Best-Practice-Beispiel vorgestellt. Das Hochwasserschutzgesetz wurde in Mainz zugunsten einer städtebaulichen Entwicklung ausgelegt. Informationen zum Mainzer Zollhafen >

Ein Auszug aus dem Hochwasserschutzgesetz zum Thema »Überschwemmungsgebiete« wurde näher betrachtet. Auszug Hochwasserschutzgesetz >

Die Workshopteilnehmerinnen sehen in einer Umstrukturierung des Deutzer Hafen Areals die hervorragende Chance, den Hochwasserschutz, aber auch den Umweltschutz, neu (und besser) zu verwirklichen.

 

3. Infopoint Drehbrücke

Die Deutzer Drehbrücke wurde 1909 für den Verkehr freigegeben. Sie steht unter Denkmalschutz und ist einer der wenigen 16 Drehbrücken in Deutschland. Ausgeprägt im Jugendstil verleiht sie dem Deutzer Hafen Identität. Weitere Informationen zur Drehbrücke >


4. Infopoints zu historischer und heutiger Nutzung des Deutzer Hafens

Seit über 100 Jahren ist die Nutzung des Deutzer Hafens bestimmt durch zwei Großmühlen (heutige Ellmühle), Asphaltfabriken und Holzhandel. Neuer ist die Nutzung als Schrottplatz und Recyclinghof.

Der Workshop spricht sich für einen Erhalt markanter historischer Industriegebäude aus. Insbesondere die Ellmühle ist prägend für den Standort.

Informationen zur historischen Nutzung >

Informationen zur heutigen Nutzung >

 

Die heutige Nutzung des Hafens wurde im Zusammenhang mit dem Wunsch nach zukünftigen Nutzungen untersucht. Diese lauteten:

  • Wohnen
  • Dienstleistung
  • Kulturelle Nutzung, insbesondere Ateliers (in der Ellmühle)
  • Erhalt von Freiraum

 

5. Infopoint Büro•Campus•Deutz

Der Büro•Campus•Deutz wurde besichtigt. Das kurz vor Erstbezug stehende Torhaus bildet das Entrée zum Büroareal. Die große Glasfront mit grafischem Vogelschutz ist architektonisches Highlight und schirmt das Bürohaus vom Straßenlärm mit einem Innenhof ab. Als ein »Pionierbau« in dezentraler Deutzer Lage konnte es Mieter wie Volvo Deutschland, Yellostrom und Die Schnellübersetzer überzeugen, die hier ein funktionales Zuhause mit maßgeschneiderten Raumaufteilungen finden werden. Die bodentiefen Fenster zum Deutzer Hafen hin, lassen auf das Entwicklungsareal blicken.

Weitere Informationen zum Büro•Campus•Deutz >

Weitere Informationen zum Torhaus >

 

6. Infopoint Entwicklungsperspektiven / Handlungsoptionen

Das städtische Memorandum zum Deutzer Hafen besagt, dass mit dem Jahr 2020 die Häfen und Güterverkehr Köln GmbH keine weiteren Pachtverträge abschließen darf. Die Workshopteilnehmerinnen begrüßten ausdrücklich dieses Stichdatum: »2020: die Zukunft ist nah!«.

Informationen zu Entwicklungsperspektiven >

 

Als eine Handlungsoption wurde sich dafür ausgesprochen, Wettbewerbe zum Deutzer Hafen in Planungsteams nach dem Vorbild der Agenda 4 Wettbewerbe durchzuführen zu lassen. In diesen sind sowohl Stadtplanerinnen, Architekten als auch Immobilienentwicklerinnen beteiligt. Dies gewährleistet eine zukunftsorientierte realisierbare Vision mit verwertbaren Einzelergebnissen.

Informationen zu Handlungsoptionen >

 

7. AGENDA 4 Wettbewerb Preisträger

Die ausgezeichneten Arbeiten aus den Jahren 2007/2008 wurden mit ihren unterschiedlichen Ansätzen vorgestellt.

Informationen 1. Preis >

Informationen 2. Preis >


Den ca. zweieinhalbstündigen Workshop leiteten Rainer Maria Schäfer, STRABAG Real Estate GmbH Bereichsleiter Köln, und Nadja Naumann, STRABAG Real Estate GmbH, Team Büro•Campus•Deutz und Torhaus. Die Informationen zur Historie übernahm Eva Rusch, icon Kommunikation, die auch die Website www.deutzerhafen.com für den Visionale-Workshop betreute.

Dank an die Bäckerei Mauel von 1883, einer neuen Mieterin im Torhaus, die den leckeren Kuchen bereit stellte.

Fotos: Eva Rusch

0 Kommentare